Aktuelles/Bürgeranfragen/Informationen
🎲 Tag der offenen Tür beim Dicefire Spieletreff Gera e. V.
Der Ortsteilrat Debschwitz/Heinrichsgrün blickt mit großer Freude auf den Tag der offenen Tür des Dicefire Spieletreff Gera e. V. zurück. Der Verein öffnete seine Türen für Interessierte und bot einen Einblick in seine vielfältige ehrenamtliche Arbeit im Ortsteil.
Der Dicefire Spieletreff Gera e. V. steht für gemeinschaftliche Freizeitgestaltung und Begegnung. Angeboten werden unter anderem Brett- und Kartenspiele, Tabletop-Spiele sowie Rollenspiele. Dabei geht es nicht nur um das Spielen selbst, sondern vor allem um den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen. Der Verein hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt, an dem insbesondere auch Jugendliche willkommen sind.
Der Ortsteilrat unterstützt dieses Engagement ausdrücklich. Solche Angebote stärken das soziale Miteinander, fördern Gemeinschaft und tragen aktiv zur Belebung von Debschwitz/Heinrichsgrün bei.
Zitat des Ortsteilbürgermeisters Andreas Kinder
„Was hier durch ehrenamtliches Engagement entsteht, ist für unseren Ortsteil von großem Wert. Der Dicefire Spieletreff schafft einen offenen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Beim Spielen setzen sich die Menschen ganz bewusst mit ihrem Gegenüber auseinander – mit Emotionen, Reaktionen und unterschiedlichen Sichtweisen. Genau dieses Miteinander brauchen wir in unserem Ortsteil: Orte, an denen Gemeinschaft entsteht, Beziehungen wachsen und soziales Lernen ganz selbstverständlich stattfindet.“
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4. Debschwitzer Glühweinwanderung
Dank des Vereins zur Debschwitzer Glühweinwanderung
Im Namen unseres Vereins möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen der Glühweinwanderung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt dem Tierpark Gera sowie der Stadt Gera für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.
Ebenso bedanken wir uns bei den teilnehmenden Vereinen DRK, SSV, VfL Tischtennis und dem Förderverein Tierpark, die diese Veranstaltung mit großem Engagement bereichert haben.
An einem winterlichen Tag konnten wir 136 Karten verkaufen und insgesamt rund 200 Gäste in den Tierpark Gera locken. Der Zuspruch war überwältigend: Unsere Gäste genossen etwa 100 Liter Glühwein, 25 Liter Kinderpunsch, 4 Liter Kaffee sowie rund 120 Roster.
Der Vereinsvorsitzende und Ortsteilbürgermeister von Debschwitz/Heinrichsgrün, Andreas Kinder, betont persönlich:
„Für mich ist die Debschwitzer Glühweinwanderung jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Gerade im Winter ist es für den Tierpark eine große Herausforderung, Besucherinnen und Besucher anzuziehen. Dass wir mit unserer Veranstaltung zur Belebung des Tierparks beitragen und gleichzeitig Menschen zusammenbringen konnten, macht mich sehr dankbar und auch ein wenig stolz. Mein herzlicher Dank gilt allen, die mit angepackt und diese Gemeinschaft erlebbar gemacht haben.“
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freuen uns sehr darüber, dass es inzwischen viele treue Fans der Debschwitzer Glühweinwanderung gibt. Besonders gut kamen auch unsere neuen Mützen mit dem Debschwitz-Schriftzug an, die weiterhin erworben werden können.
Vielen Dank an alle, die diesen Tag zu einem besonderen gemeinschaftlichen Erlebnis gemacht haben.
Besuch des Staatssekretärs für Sport David Möller in Debschwitz/Heinrichsgrün
Radrennbahn Debschwitz – eine der Herzkammern des Sports in unserem Ortsteil
Die Radrennbahn in Debschwitz ist weit mehr als nur eine Sportstätte. Sie ist ein Ort voller Erinnerungen, Begegnungen und Emotionen – und sie schlägt wie eine Herzkammer des Sports in Debschwitz/Heinrichsgrün. Genau deshalb stand sie jüngst im Mittelpunkt eines wichtigen Austauschs zur Zukunft unseres Ortsteils und des Geraer Sports.
Als Ortsteilbürgermeister von Debschwitz/Heinrichsgrün war Andreas Kinder zu Gesprächen direkt an der Radrennbahn eingeladen. In seiner Funktion als Mitglied des Stadtsportbundes Gera nahm er zudem an einem intensiven Austausch mit dem RSV sowie dem Präsidium des Stadtsportbundes teil. Gemeinsam mit dem Thüringer Staatssekretär David Möller ging es vor allem um die Zukunft, den Erhalt und die dringend notwendige Sanierung dieser traditionsreichen Anlage.
Seit Generationen prägt die Radrennbahn das Leben im Ortsteil. Hier haben Kinder ihre ersten sportlichen Schritte gemacht, hier wurden Erfolge gefeiert, Niederlagen gemeinsam verarbeitet und Freundschaften geschlossen. Für viele Menschen aus Debschwitz/Heinrichsgrün ist sie ein fester Bestandteil der eigenen Lebensgeschichte – ein Ort, an dem Gemeinschaft spürbar wird.
Im Gespräch wurde deutlich: Sport verbindet. Er stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und die Identität eines Stadtteils. Gerade in Debschwitz/Heinrichsgrün zeigt sich, wie wichtig Orte wie die Radrennbahn sind – als Treffpunkt für Jung und Alt, als Raum für Ehrenamt, Engagement und gelebtes Miteinander.
Abschließend stand die Weiterentwicklung des Sports in Gera im Fokus. Der Austausch machte deutlich, dass die Zukunft des Sports nur gemeinsam gestaltet werden kann – mit starken Vereinen, engagierten Ehrenamtlichen und einem klaren Bekenntnis zu unseren Sportstätten.
Der Ortsteilrat Debschwitz/Heinrichsgrün wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Radrennbahn erhalten bleibt und als lebendiges Herz des Sports auch künftig für unseren Ortsteil schlagen kann.
Sicherheitsgespräch im Ortsteil: Bürger bringen klare Anliegen vor
Am 6. November 2025 lud der Ortsteilrat Debschwitz/Heinrichsgrün interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Gesprächsrunde zum Thema „Sicherheit im Ortsteil“ in die Begegnungsstätte 21 ein. Der Einladung folgten zahlreiche Einwohner. Ebenso nahmen Herr Beerbaum als Vertreter des Ordnungsamtes Gera, sowie zwei Kontaktbereichsbeamte der Polizei Gera, teil.
Ortsteilbürgermeister Andreas Kinder moderierte die Veranstaltung, strukturierte den Austausch und holte gezielt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ein. Einige Problemlagen waren dem Ortsteilrat bereits bekannt, andere wurden an diesem Abend erstmals eingebracht. Polizei und Ordnungsamt reagierten unmittelbar, erläuterten bestehende Rahmenbedingungen, rechtliche Möglichkeiten sowie ihr derzeitiges Vorgehen im Ortsteil. Herr Beerbaum vom Ordnungsamt notierte sich die Anliegen ausführlich, um diese in die weitere Bearbeitung mitzunehmen.
Neben dem Austausch mit den Behörden kamen auch die Bürgerinnen und Bürger untereinander ins Gespräch und entwickelten eigene Vorschläge. Im Mittelpunkt standen vor allem verkehrsbezogene Sicherheitsfragen: Probleme durch Falschparken, unklare Straßenführungen und fehlende Sichtachsen an Kreuzungen.
Besonders hervorgehoben wurde die Situation vor einer Kita, in der Eltern trotz Parkverbots regelmäßig bis vor den Eingang fahren und damit die Zufahrt einer Wohnanlage mit rund 30 Fahrzeugstellplätzen sowie Müll- und Rettungswege blockieren. Die Polizei erklärte hierzu, dass sie insbesondere nach den Ferien vermehrt an Schulen und Kitas präsent sei, um vor Ort an Verkehrsregeln zu erinnern. Die Erfahrung zeige, dass diese direkten Gespräche Wirkung erzielen.
Darüber hinaus wurden folgende Punkte angesprochen:
- die Einbahnstraßenregelung rund um eine Baustelle in der Fröbelstraße,
- das abrupte Ende des Gehweges von der Wiestraße kommend, in Richtung Netto,
- ein gesperrter Gehweg hinter dem ElsterCUBE, hin zu einer Straßenbahnhaltestelle,
- ein dauerhaft zugeparkter Gehweg in der Wiestraße, der die Sicht auf eine Kreuzung beeinträchtigt,
- sowie die grundsätzliche Herausforderung, dass die Straßenstrukturen des Ortsteils Heinrichsgrün – geprägt von seinem Charakter einer „Gartenstadt“ – ursprünglich nicht für die heutigen Verkehrsbelastungen durch ein Ärztehaus und eine große Wohnsiedlung ausgelegt waren.
Die beteiligten Gesprächspartner kündigten an, die genannten Anliegen nun an die zuständigen Stellen weiterzugeben und nach tragfähigen Lösungen für alle Beteiligten zu suchen.
Der Ortsteilrat erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Sicherheit im Alltag oft schon mit kleinen Verhaltensänderungen beginnt. Rücksichtnahme auf Anwohner und Verkehrsteilnehmer, bewusstes Einhalten von Geschwindigkeitsbegrenzungen oder die Entscheidung, das Kind vielleicht einmal zu Fuß zur Kita zu bringen – all dies kann spürbar zur Entspannung beitragen. Wer sich vor Augen führt, dass auch die eigene Zufahrt frei bleiben soll, versteht schnell, wie wichtig rücksichtsvolles Parken ist.
Ortsteilbürgermeister Andreas Kinder betonte, dass ihm viele Themen nicht neu seien und bereits Gespräche dazu laufen. Dennoch habe auch er neue Erkenntnisse aus der Runde mitgenommen. Er – ebenso wie die Polizei – zeigte sich überrascht, dass sich das Sicherheitsbedürfnis der Anwesenden fast ausschließlich auf den Straßenverkehr konzentrierte. Sicherheit im Ortsteil sei deutlich vielschichtiger. Herr Kinder versicherte jedoch, weiterhin als verlässlicher Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und gemeinsam mit den Behörden der Stadt Gera an Klärungen und Verbesserungen zu arbeiten.

Zebrastreifen erneuert
Vor der Debschwitzer Grund- und Regelschule sorgt seit Montag wieder ein Zebrastreifen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. In nur wenigen Stunden wurde die neue Markierung auf die Straße aufgebracht.
Zuvor hatte die Stadt Gera den maroden Straßenbelag in der Debschwitzer Straße erneuern lassen. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten konnte der Fußgängerüberweg wieder hergestellt werden.
Möglich wurde die Sanierung dank des Engagements des Ortsteilrates Debschwitz, der dafür mehr als 10.000 Euro aus der erweiterten Ortsteilpauschale bereitstellte. Mit diesem Budget kann der Ortsteilrat eigenständig Projekte umsetzen, die den Stadtteil aufwerten und die Lebensqualität verbessern.
Springbrunnen Tierparkeingang
Nach mehreren Nachfragen aus der Bürgerschaft hat sich der Ortsteilrat an die Stadtverwaltung gewendet und nachgehakt – mit Erfolg:
Seit dem 09.07.2025 sprudelt endlich wieder das Wasser im Brunnen, der bei Alt und Jung gleichermaßen bekannt und beliebt ist.
Wir freuen uns über die schnelle Umsetzung und danken allen, die sich dafür eingesetzt haben!
Mehr Abfallkapazität im Park „An der Spielwiese“
Im Rahmen eines stadtweiten Pilotprojekts zur Verbesserung der Abfallentsorgung wurde im Bereich des Spielplatzes „An der Spielwiese“ in Debschwitz eine zusätzliche Hausmülltonne aufgestellt.
Gerade in den Sommermonaten reichen die bisherigen Mülleimer aufgrund der hohen Nutzung durch Familien oft nicht aus. Die Maßnahme soll Abhilfe schaffen und die Sauberkeit im Park verbessern.
Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr befristet. Bei Bedarf – z. B. im Rahmen von Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals – kann die Tonne kurzfristig umgesetzt oder ergänzt werden.
Wir bedanken uns bei dem Fachdienstleiter Herr Beerbaum. Welcher dieses Projekt zügig unsere Anwohner umgesetzt hat.
Hochwasserschutz
Hochwasserschutz in Debschwitz und Heinrichsgrün – Projekt weiterhin auf Eis
Der Ortsteilrat hatte die Initiative ergriffen, um mit den zuständigen Fachbehörden über den aktuellen Stand des Hochwasserschutzprojekts für Debschwitz und Heinrichsgrün ins Gespräch zu kommen. Ziel war es, über den Fortschritt des Vorhabens zu informieren und gemeinsam nächste Schritte zu planen.
Leider mussten wir feststellen, dass es von Seiten der Thüringer Landgesellschaft (ThLG) als Vorhabenträger derzeit keinen neuen Planungsstand gibt. Auf unsere Anfrage erhielten wir folgende Mitteilung:
„Zum Projekt gibt es hinsichtlich der Planung keinen neuen Stand. Aus Sicht der ThLG als Vorhabenträger ist die Durchführung einer Infoveranstaltung derzeit nicht erforderlich und zielführend.
Der Planfeststellungsantrag wurde im Sommer letzten Jahres vom TLUBN als zuständige Genehmigungsbehörde zurückgewiesen und die Erstellung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gefordert. Die entsprechende Unterlage wird derzeit erstellt.
Mit Fertigstellung der Umweltverträglichkeitsprüfung, Anpassung der übrigen Unterlagen sowie Antragstellung und Terminierung des Planfeststellungsverfahrens durch das TLUBN schlage ich vor, einen Termin im 4. Quartal 2025 durchzuführen.“
Diese Antwort ist aus Sicht des Ortsteilrats enttäuschend. Der Schutz vor Hochwasser gehört zu den dringendsten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in unseren Stadtteilen. Dass nun ein weiteres Jahr ohne spürbaren Fortschritt vergeht, ist schwer nachvollziehbar – insbesondere angesichts der zunehmenden Wetterextreme und der wiederholten Überflutungsgefahr.
Dennoch bleiben wir am Thema dran. Im 4. Quartal 2025 werden wir erneut den Kontakt suchen, um einen verbindlichen Gesprächstermin zu vereinbaren. Die Interessen der Menschen in Debschwitz und Heinrichsgrün dürfen nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden.

Stadtwald
Vermehrt gab es Anfragen zum Zustand des Stadtwaldes in Debschwitz/Heinrichsgrün. Wir bedanken uns bei der Verwaltung für die schnelle Beantwortung der Anfrage. Nun hoffen wir, dass der Zeitrahmen bis Mai 2025 für die Revitalisierung eingehalten wird.
Hier lesen Sie die Antwort der Verwaltung:
...
zum Thema „Stadtwald - Zustand von Waldwegen und Rastplätzen" leiten wir Ihnen nachfolgende Beantwortung weiter, die uns der Amtsleiter für Stadtgrün, Herr Kirschnick-Werner, zugesandt hat:
(...]
Die geschilderten Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr. Wir möchten dennoch darauf hinweisen, dass die angemahnten Wege und Rastplätze keine Wandereinrichtungen im eigentlichen Sinne sind, sondern Forstwege und Holzablageplätze, welche zur Abfuhr und Zwischenlagerung eingeschlagenen Holzes dienen. Jedoch stehen diese der Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung. Als Unterhaltsverantwortliche für den Stadtwald sind wir aus Gründen der forstwirtschaftlichen Nutzung selbst an einem guten Zustand dieser Wege interessiert und setzen alles daran, sie in einem ordentlichen Zustand zu halten.
Seit Dezember finden im kommunalen und auch im privaten Stadtwald verschiedene Holzeinschlagsmaßnahmen statt. Diese Maßnahmen führen leider immer wieder zu Schädigungen der Wege. Wir versichern jedoch, dass wir diese nach Beendigung der forstlichen Arbeiten umgehend wieder instand setzen. Bei dem angesprochenen Weg ist die Wiederherstellung für April bzw. Mai geplant.
Wir danken für das Verständnis und stehen bei weiteren Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.
(..]
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